Fusdin's gesammelte Werke

Französischer Flammkuchen

Auf den Bauernhöfen im französischen Elsass wurde vor über 100 Jahren das Brot im hauseigenem Ofen gebacken. Um die Hitze des Ofens zu prüfen wurden zuvor Teigstücke ausgerollt und bei noch loderndem Feuer gebacken. Eines Tages kam man auf die Idee, die ausgerollten Teigstücke mit Creme, Zwiebeln und Speck zu belegen. Entstanden war eine Delikatesse – der Flammkuchen. Der Flammkuchen wird in ca. 10 Stücke geteilt und auf einem Holzbrett serviert. Jeder am Tisch rollt sich ein Stück zusammen und verspeist es aus der Hand. Geniessen Sie dazu einen halbtrockenen Rotwein.

Ein wahrhaft großer Mensch

Ein wahrhaft großer Mensch verliert nie die Einfachheit eines Kindes.

Konfuzius (551-479 v.Chr.)

Das Ende einer Tradition

Fotos mit freundlicher Genehmigung von Eike Maschewski

Die Gebäude der Union -und der Kronenbrauerei dem Verfall preisgegeben.

Der Hammerkopfturm verknüpft die Tradition der früheren Bergbaustadt Dortmund mit Forschung und Business in einem Wissenschaftspark.

Der Mensch

Der Mensch hat dreierlei Wege klug zu handeln: Erstens durch nachdenken,das ist der edelste,zweitens durch nachahmen,das ist der leichteste,und drittens durch Erfahrung,das ist der bitterste.

Konfuzius

Wissen

Zu wissen, was man weiß ,und zu wissen was man tut, das ist Wissen!

Konfuzius

Junge mehr von Armut bedroht als Alte!

18.3% der Menschen in Deutschland sind von Armut bedroht schreibt der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtgesellschaftlichen Entwicklung in seinem Jahresgutachten 2007/2008. Bei den über 65jährigen fiel der Anteil der von Armut bedrohten Bürger mit 11,6% unterdurchschnittlich aus. 17,4% der Menschen in den alten und 22,6% in den neuen Bundesländern hatten im Jahr 2005 weniger als 60% des mittleren Einkommens zur Verfügung.

DIW – Es gibt keine Altersarmut!

Führende Ökonomen sehen im Moment keine große Altersarmut in Deutschland. Markus Grabka vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) sagte in einem Interview: “Die materielle Lebenssituation der Älteren ist besser als der Durchschnitt der Gesamtbevölkerung”. Der Finanzwissenschaftler Raffelhüschen sagte “Altersarmut ist eines der meistüberschätzten Phänomene der Gegenwart” Statistisch ist die Wahrscheinlichkeit auf ein armes Kind zu stoßen ungefähr fünfmal größer als die, auf einen armen Rentner zu stoßen.

Ich meine: Egal was die Statistik sagt, es ist schlimm, dass es in Deutschland überhaupt Armut gibt.

Nürnberger Schäufele

Die Zwiebel schälen und fein würfeln.In einem Bräter die Butter zerlassen.Die Zwiebel darin glasig werden lassen. Das gewaschene Schäufele mit Pfeffer,Salz und Kümmel “grob zerstoßen” einreiben,dann im Fett kurz anbräunen. 1/2 Liter Wasser zugeben und den Bräter in den vorgeheizten Backofen schieben.das Schäufele bei 200 bis 250 Grad (Gasherd: Stufe 3 bis 5) mindestens 2 Stunden braten. Zwischendurch immer wieder mit Wasser übergießen. Den fertigen Braten auf einer vorgewärmten Platte warm stellen.

Das Mehl mit Wasser anrühren und den Bratensaft damit binden.Das Ganze mit Pfeffer und Salz abschmecken. Das Nürnberger Schäufele wird mit halbseidenen Klößen und Sauerkraut serviert.

Die Zutaten für 4 Personen:

1 Zwiebel – 1 Esslöffel Butter – 1 Kg Schäufele – (Schweinefleisch aus der Schulter mit Knochen) – Salz – 1 Teelöffel Pfeffer – 1 Teelöffel Kümmel und ca. 3 Teelöffel Mehl

150 jähriges Jubiläum-MGV 1858 Eslohe e.V.

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Foto: Mit freundlicher Genehmigung von Erika Biskoping

Der MGV 1858 Eslohe feiert in diesem Jahr sein 150-jähriges Jubiläum. Im Jahre 1858 hatte sich der Bischof Conrad zu einem Besuch in Eslohe angemeldet. Um diesem Tag einen würdigen Rahmen zu geben, rief der damalige Lehrer Harlinghausen interessierte Männer zusammen, die den hohen Gast mit einigen Liedern begrüßen sollten. Eine Anzahl von Männern leistete Folge und mit Fleiß und Ausdauer wurde einige Wochen emsig geprobt. Durch diesen Tag waren die Sänger ermuntert worden und gründeten den Männergesangverein Eslohe. Unter der Stabführung von Lehrer Harlinghausen nahm der junge Verein rasch einen guten Aufschwung. Heute hat der Verein 44 aktive Sänger und ist einer der ältesten Chöre im südwestfälischen Raum. Durch verschiedene nationale und internationale Auftritte u.a. im

Straßburger MünsterDom zu SpeyerKonzertkirche in Neubrandenburg

Votiv-Kirche in Wien -

hat sich der Verein einen guten Namen gemacht. In den Jahren 1933 und 1960 wurde dem Verein die Zelterplakette verliehen. Eine Besonderheit ist, daß der MGV Eslohe sein umfangreiches Protokollbuch aus dem Gründerjahr heute noch führt, das soll aber im im Jübiläumsjahr abgeschlossen und durch ein neues ersetzt werden. Im Jubiläumsjahr finden folgende Veranstaltungen statt:

6.Juni – ein Festkommers

7.Juni – ein Chorabend mit Meister- und Leistungschören

19.September – Treffen der Sechser-Chorgemeinschaft

20.September – Chöre aus der Gemeinde Eslohe

21.September – Chöre die von unserem Chorleiter Karl-Heinz Oberstadt geleitet werden.

Verantwortlich für diesen Artikel Herr Heinz Goebel.

Schlesisches Himmelreich

Das Backobst wird über Nacht mit dreiviertel Liter kaltem Wasser eingeweicht. Den Schweinebauch in 3/4 bis 1 L. Wasser aufsetzen und ungefähr 30 Minuten auf kleiner Flamme leise köcheln lassen. Jetzt das Backobst mit dem Einweichwasser, Zimt und Zitronenschale zu dem Fleisch geben und weitere 30 Min. kochen lassen. Danach das Fleisch herausnehmen und abtropfen lassen. In einem anderen Topf die Butter zerlassen und mit Mehl bestäuben und mit 1/2 L. durchgesiebter Brühe ablöschen. Die Sauce mit Salz, Zucker und Zitronensaft abschmecken. Dann den in Scheiben geschnittenen Schweinebauch zusammen mit dem Backobst in der Sauce heiß werden lassen. Hierzu serviere ich Semmelklöße.

Zutatenliste für 4 Personen

Zutaten: 375 g Backobst, 375 g Schweinebauch geräuchert, 1 Stange Zimt, Schale von 1 Zitrone dünn abgeschält, 30 g Butter, 30 g Mehl, Salz, Zucker und Saft von 1 Zitrone

Handle ohne zu tun!

Handle ohne zu tun: arbeite ohne Anstrengung. Betrachte das Kleine als groß und das Wenige als Vieles. Stelle Dich dem Schwierigen, solange es noch einfach ist.

Laotse

SIGNAL-IDUNA-PARK “WESTFALENSTADION”

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Mit freundlicher Genehmigung von Eike Maschewski

Bitte Copyright beachten!

Der Signal-Iduna-Park ( Westfalenstadion ) einmal aus anderer Sicht!

Wieder ein tolles Foto von E.M.

Erwachen

Wenn Du am Morgen erwachst, denke daran, was für ein köstlicher Schatz es ist, zu leben ,zu atmen und sich freuen zu können.

Mark Aurel

Spiegeleier,nach Henriette Davidis

In einer sauberen Pfanne läßt man Butter heiß werden,schlägt die Eier vorsichtig hinein, so daß die Eier ganz bleiben. Dann wird etwas feingemachtes Salz darüber gestreut und schiebt sie, wenn das Eiweiß dicklich geworden ist, ohne sie zu wenden auf eine Schüssel. Danach wird der Rand glatt geschnitten und zu Spinat oder ähnlichem Gemüse angerichtet. Ein wohlgelungenes Spiegelei sollte keinen braunen Rand haben und darf auch unten nicht bräunlich aussehen, so ist es ungeübten zu empfehlen, die Eier in einem Tiegel auf kochendem Wasser zu bereiten.

Man kann die Eier auch mit folgender Sauce anrichten und sie als angenehme Abendspeise reichen:

Auf 4 Personen nimmt man 2 Eier, 1 gehäuften Teelöffel Mehl oder Stärke, 1 große Tasse Wasser, Essig nach Geschmack und so viel Zucker, daß der Essig milder wird. Dies alles Aufkochen und gut rühren. 1/2 Ei dick mit Butter mischen, über die heißen Eier anrichten und die zugedeckte Schüssel einige Minuten auf eine heiße Platte stellen.

Nun die angerichteten Eier mit gehacktem Schnittlauch bestreuen.

Impressionen “New York, Berlin, Frankfurt”

Alle Bilder mit freundlicher Genehmigung von Eike Maschewski

Durch Zufall habe ich diese bemerkenswerten Fotos entdeckt. Der Fotograf hat mir gestattet, diese Bilder auf meiner Seite zu zeigen. Mögen sich viele daran erfreuen.

Bitte das Copyright beachten!

Chinesische Weisheiten

Wenn Du erkennst, daß es Dir an nichts fehlt, gehört Dir die ganze Welt.

Laotse

Wer über jeden Schritt lange nachdenkt, der steht sein Leben lang auf einem Bein!

Unbekannt

Die Freude ist überall. Es gilt nur, sie zu entdecken.

Konfuzius

Richard Widmark ist tot

Einer der letzten großen Westernhelden starb am Montag nach langer Krankheit in seinem Haus in Connecticut. Er wurde 93 Jahre alt. Sein Filmdebüt hatte Widmark 1947 in Henry Hathaways Thriller ” Der Todeskuß “. Er war lange auf die Rolle des Bösewichts festgelegt. Widmark konnte seinem Image schließlich entkommen und wurde in den 50er Jahren einer der größten Westerndarsteller Hollywoods. Bekannt wurde er auch als Ankläger in “Das Urteil von Nürnberg” (1961). Seine letzten Rollen spielte er in “Ein Aufstand alter Männer” (1987) unter der Regie von Volker Schlöndorff und “Der Preis der Macht” (1991) von Herbert Ross.

Non omnis moriar (Horaz)

Udo Lindenberg is back!

Nach 8 Jahren will Udo mit seinem neuen Song “Wenn Du durchhängst” wieder ins Rampenlicht. Der Titel ist eine Auskoppelung aus seinem neuen Album. Ich meine ” gut daß Udo wieder zurück ist” !

Sterbehilfe aus der Plastiktüte!

Nachdem bekannt wurde, daß der Schweizer Sterbehilfeverein Dignitas Sterbewillige mit einer Plastiktüte und dem Gas Helium vom Leben zum Tode verholfen hat, wird ihm von der Deutschen Hospiz Stiftung “menschenverachtende Praktiken” vorgeworfen. Die Art und Weise unheilbar Kranke von ihren Leiden zu erlösen ist meines Erachtens ziemlich pervers! “Könnte man zur Not ja auch alleine machen” ohne viel Geld dafür zu zahlen. Auch wenn in unserer Republik Sterbehilfe verboten ist, sollte doch darüber nachgedacht werden, ob diesen Menschen, die bestimmt nicht leichtfertig den Tod suchen, geholfen werden kann. Es ist nun nicht so, daß ich grundsätzlich für Sterbehilfe bin, aber ich weiß nicht ob der Staat dies in dieser Konsequenz verbieten sollte. Eine gewisse Selbstbestimmung sollte Menschen, die ihre Krankheit und Schmerzen nicht mehr ertragen, zugestanden werden. Ich bin der Meinung, daß wir in Würde leben können, aber ob wir auch in Würde sterben können glaube ich nicht. Mein Fazit : Unheilbar Kranken muß geholfen werden und zwar in jeder erdenklichen Form!

Ob das heute auch noch so ist ?

Hausordnung für die Ausbildungsabteilung des ??? aus dem Jahr 1961

Allgemeines

Das Miteinandererleben und Beisammensein in einer Gemeinschaft und in einem großen Haus erlaubt kein zügelloses Sichgehenlassen. Vielmehr wird von jedem Rücksichtnahme, Ordnung und Sauberkeit als selbstverständlich verlangt. Wer sich in unserem Hause wohlfühlen will, unterwerfe sich einmal einer gewissen Selbstdisziplin und beachte folgendes:

-1-

Beginn und Ende der Arbeitszeit

Komme pünktlich und sauber zur Arbeit. Stehe so früh auf, daß Du nicht abgehetzt auf Deiner Arbeitsstelle erscheinst. Deine Arbeitszeit beginnt pünktlich um 7.30 Uhr (ohne Ausnahme!). Kommst Du zu spät, so melde Dich unverzüglich bei Deinem Truppführer oder Ausbilder. Vor 16.30 Uhr wird das Haus nicht verlassen! Wenn einmal ein Lehrbautrupp durch unvorhergesehene Fälle im praktischen Einsatz später als 16.30 Uhr im Hause eintrifft wird der Dienstausgleich vom Bautruppführer mit der Ausbildungsabteilung geregelt.

-2-

Verhalten im Hause

Der Zugang zum Gebäude führt über den mittleren Seiteneingang.Streife bitte vor Betreten des Hauses Deine lehmigen Schuhe gründlich ab. Stehe nicht vor dem Eingang herum. Im Hause selbst vermeide unnützen Lärm. Die Türen gehen leise zu schließen. Wir wollen Deine jugendliche Freude nicht trüben. Aber lautes Pfeifen und Gröhlen stört die in den Büros arbeitenden Kräfte. Sei höflich zu den Erwachsenen im Hause; grüße anständig, auch wenn Du jemanden nicht kennst. Deine Höflichkeit ist Deine Visitenkarte! An den Schaltanlagen der Stromversorgung und der Entlüftung hast Du nichts zu suchen, auch wenn einmal der Strom ausfällt.

-3-

Die Ordnung in den Umkleideräumen

Die Umkleideräume befinden sich im Kellergeschoß. Jeder Lehrling, auch Du, hat dort einen Spind. Halte dieses Spind sauber. Es wird hin und wieder von Deinem Ausbilder nachgesehen! Brotreste, leere Flaschen, FBZ ( Nägel, Schellen usw. ) gehören nicht hinein. Versehe Dein Spind mit einem Namensschild. Es wird in sauberer Druckschrift mit Deinem Vor- und Nachnamen, Deiner Gruppennummer und Deinem Lehrjahr geschrieben. Fehlende Schilder erneuere umgehend! Verleite auch niemanden zum Diebstahl. Darum gehört ein Schloß an jede Tür. Papierreste laß nicht herumliegen. Die Fenster dieser Räume bleiben geschlossen! Schalte auch das Licht beim Verlassen des Raumes aus. Die Umkleideräume bleiben aus guten Gründen tagsüber geschlossen. Dein Ausbilder schließt Dir den den Raum auf, wenn Du hinein mußt. Nur in Ausnahmefällen wende Dich an den Lagerverwalter! Die Aufteilung auf die einzelnen Räume erfolgt jeweils beim Wechsel im April des laufenden Jahres.

-4-

Der Ordnungsdienst in der einzelnen Gruppe

Der Truppführer bzw. Gruppenausbilder teilt in seiner Gruppe für jeweils eine Woche einen Wochendienst ein. Folge den Anweisungen des mit diesem Dienst beautragten Lehrlings. Hilf mit, Ordnung zu halten. Papierreste z.B. gehören nur in den hierfür bereitstehenden Papierkorb, übrige Abfälle in den Abfalleimer. Lehne Dich nicht aus dem Fenster! Laß die Fenster auch nur vom Ausbilder öffnen! Hast Du Wochendienst, sei es im Aufenthaltsraum oder im Werkstattraum , so schreibe Deinen Namen für diese Zeit an die Wandtafel. Das unbefugte Benutzen der Fernsprecher zu Gesprächen außerhalb des Hauses oder im internen Dienstbetrieb ist Dir nicht erlaubt. Die Aufräumungsarbeiten in den Werkstatt- und Übungsräumen beginnen nur auf Anordnung der Ausbilder( in der Regel 1/4 Std vor Arbeitsschluß ).

-5-

Die Benutzung der Toilettenanlagen

Toilettenanlagen sind keine Aufenthaltsräume, die Becken keine Abfalleimer! Verlasse die Plätze so, wie Du sie als sauberer Mensch auch vorfinden möchtest! Beim Betreten und Verlassen schließe, das ist wohl eigentlich selbstverständlich, die Türen. Schalte auch das Licht wieder aus. Unterlasse die Spielereien am elektrischen Umlauferhitzer in der Anlage des I. Obergeschosses.

-6-

Die Pausezeiten

Die Pausen für die einzelnen Gruppen regeln sich wie folgt:

1/2 Std. am Vormittag

1/2 Std. am Mittag

und zwar

von 9.00 – 9.30 Uhr für die Gruppen im III. Obergeschoß ( Apparattechnik )

von 9.30 – 10.00 Uhr die übrigen Gruppen

von 12.00 – 12.30 Uhr die Gruppen im III: Obergeschoß

von 12.30 – 13.00 Uhr die übrigen Gruppen

-7-

Das Verhalten im Erfrischungsraum

Diesen Raum betrete in einem sauberen Anzug und selbstverständlich mit gewaschenen Händen. Ziehe daher vorher den schmutzigen, fleckigen Schutzanzug aus. Du kannst es den übrigen Gästen nicht zumuten, daß deren Kleidung von dem von Dir vorher eingenommenen Stuhl verunreinigt wird. Die Pause dient Dir und anderen zur Erholung. Unterlasse auch hier Lärm , Drängeln vor den Schaltern und gar aufregendes Kartenspiel nach der Mahlzeit. Verlasse Deinen Platz auch hier sauber! Ist der Tisch beschmutzt, so laß Dir von der Küchenbedienung ein Tuch geben. Dem nach einem besonderen Plan eingeteilten Ordnungsdienst hast auch Du, wenn er Dir Anweisung gibt, zu folgen. Die Ausgabe der Essenmarken ist nur am Montag von 11.30 – 13.30 Uhr in der Kantine und Dienstag in der Zeit von 11.00 -12.00 Uhr im Büro ( monatlicher Wechsel zwischen der Ausbildungs- und Rundfunkabrechnungsstelle ) . Wende Dich an Deinen Ausbilder, wenn Du an diesen Tagen keine Gelegenheit hierzu findest.

-8-

Die Benutzung der Wasch- und Badeanlage im Kellergeschoß

Die Waschanlagen im Keller sind ab 16.00 Uhr geöffnet. Für die übrige Zeit ist der Schlüssel vom Ausbilder zu empfangen.

Aber : Die Waschbecken dienen nicht zum Reinigen der Schuhe und Stiefel!

Verhalte Dich auch hier so, wie Du es als gesitteter Mensch zu Hause tust.

Die Schwenkhähne sind kein Spielzeug!

Wenn Du sie beschädigst oder gar mutwillig abbrichst, kommst Du für den Schaden auf.

Die Brauseanlagen stehen Dir für folgende Zeiten zur Verfügung:

Am Donnerstag ab 14.00 Uhr nur für jene Gruppen, die freitags Berufsschule haben; freitags ab 14.00 Uhr für die übrigen Gruppen.

Die Anlage ist groß genug. Es braucht kein Gedränge zu geben. Auch das Lärmen und Toben ist überflüssig. Dein zuständiger Ausbilder überzeugt sich auch hier von Deinem Verhalten.

-9-

Verhalten bei Unfällen, Feuer usw.

In jedem Raum ist ein Hinweis über Dein Verhalten bei evtl. Unfällen. Beachte diese Hinweise genauestens. Ansonsten halte Dich an Deinen Ausbilder.

-10-

Dein Verhalten auf dem Vorplatz des Hauses

Fühle Dich auch für die Sauberkeit auf dem Vorplatz mitverantwortlich. Bücke Dich auch schon einmal, wenn Du Bleireste, Kabelreste, Drahtenden herumliegen siehst. Diese gehören in die Abfallkisten im Lager. Papierreste und andere Abfälle kommen in die Mülltonnen.

Noch eine Warnung an die Mopedfahrer:

Deine Mitmenschen haben auch Nerven.

Laß den Motor beim An- und Abfahren nicht laut aufheulen und knattern. Deine Rücksichtslosigkeit kann sonst übel ankommen!

-11-

Besondere Hinweise

Wir haben Dir einige Hinweise über die notwendige Ordnung in unserem Hause gegeben. Sie zu beachten, fällt Dir bei etwas Selbstdisziplin und ein wenig Nachdenken nicht schwer. Willst Du ein anständiger Kerl sein, so unterstütze auch einmal Deinen Ausbilder. Dir und uns allen erleichterst Du das Leben in unserem Hause. Für besondere Dienste z.B. Ordnungsdienst in den Waschräumen, Umkleideräumen, in der Kantine, auf dem Hof usw. ergehen in bestimmten Zeitabständen besondere Pläne. Sie hängen dann in Deiner Unterkunft oder Dein Ausbilder teilt Dich hierzu besonders ein. Außerdem erhält noch jeder Lehrling und dessen Eltern besondere Ordnungsgesetze für die Dauer der 3 1/2- jährigen Lehrzeit.

Übrigens: Schau auch hin und wieder auf die Anschlagtafel!

Dieser Artikel wurde vom Original eins zu eins übernommen !




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